Am 1. Februar 2026 wurde die Stadthalle Heidelberg nach mehrjähriger denkmalgerechter Sanierung feierlich wiedereröffnet. Ziel der Sanierung war es, den denkmalgeschützten Charakter der Stadthalle zu bewahren und zugleich neue räumliche, funktionale und technische Qualitäten zu schaffen.
Ein vielfältiges Eröffnungsprogramm mit Führungen und musikalischen Beiträgen, abgeschlossen durch ein Konzert des Philharmonischen Orchesters Heidelberg, markierte den Auftakt für die zukünftige Nutzung. Ermöglicht wurde die umfassende Sanierung maßgeblich durch den Mäzen Wolfgang Marguerre und seine Familie. Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner würdigte die Stadthalle als ‚kulturelles Herz Heidelbergs‘, das nun wieder offen für Konzerte, Kongresse und gesellschaftliche Anlässe sei.
'Das historische Erbe zu bewahren, aus dem vorhandenen Erbe zu schöpfen und aus dem Gestern das Morgen neu zu denken war Ziel unserer Arbeit', erläutert Felix Waechter. In diesem Verständnis wurden sämtliche bauzeitlichen Elemente in sorgfältiger Handarbeit gesichert und restauriert. Über Jahrzehnte verlorene Qualitäten in Detaillierung, Ausstattung und Raumwirkung konnten ebenso wiederhergestellt werden wie die charakteristischen Durchblicke und Raumbezüge im Inneren.
Zugleich wurden die historischen Öffnungen zur Stadt und zum Neckar freigelegt, sodass sich die Stadthalle heute wieder mit weiten Ausblicken in den Stadtraum und die Landschaft öffnet und gleichzeitig Einblicke in das lebendige Innere ermöglicht.
Die neu integrierten Hubpodien erlauben eine hohe Flexibilität der Nutzung – von Konzerten und kulturellen Veranstaltungen über akademische Formate bis hin zu bürgerlichen Festen. Die Stadthalle präsentiert sich damit erneut als offenes Haus für alle und alles.
Siehe auch: Kultur aktuell · Eröffnung der Heidelberger Stadthalle · Podcast in der ARD Audiothek



