Am Mittwoch, 04.03.2026, wurde der symbolische Grundstein für das neue Werkstattgebäude der Theodor-Litt-Schule in Gießen gelegt. Vertreter der Stadt, des Hochbauamtes, der Schule und Waechter + Waechter Architekten legten eine Zeitkapsel in die Grundmauern des Neubaus. Dieser wird in einfacher Holzbauweise und einem „adaptierbaren Netz“ ohne graue Flure, aber dafür mit zahlreichen lichtdurchfluteten Begegnungs- und Kommunikationsräumen umgesetzt. „So offen wie möglich, um ein innovatives Lernen zu fördern“, betonte Architekt Felix Waechter.
Mit dem Neubau wird ein bedeutender Schritt zur Weiterentwicklung des Schulstandorts vollzogen. „In dieser Werkstatt werden Schüler zu Gesellen und Meistern ausgebildet“, so der stellvertretende Schulleiter Richard Spanke. Das Gebäude soll ein zentraler Ort für die Lerngruppen des Dualen Studiums, der Lebenshilfe und der Technikerschule werden. Auch Schuldezernent Francesco Arman pflichtet bei: „Handwerk und Industrie sind ein wesentlicher Motor für Wachstum und Wohlstand.“ Das neue Werkstattgebäude habe damit eine große Bedeutung für den Landkreis und die ganze Region und sei eine direkte Investition in deren Zukunft.
